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Schwarzwälder Schiedsrichter mit positiver Bilanz

Jonas Günther

Die Schwarzwälder Schiedsrichter blicken auf eine sportlich erfolgreiche Saison. Zugleich soll die Nachwuchsarbeit aber nachhaltiger gestaltet werden.

Die Bilanz der Schiedsrichtervereinigung Schwarzwald fällt positiv aus. Bezirksschiedsrichterobmann Dominic Staiger blickte am Freitag bei der Jahresversammlung in Bachheim auf eine ruhige Saison im Herren- und Jugendbereich zurück. „Sportlich dürfen wir ebenfalls zufrieden sein“, sagte der Obmann. „Besonders erfreulich ist der Aufstieg von Marvin Heinrich in die Verbandsliga.“ Er habe sich die Verbandsliga durch konstant starke Leistungen verdient. „Der Aufstieg ist die Belohnung für viel Fleiß, Ehrgeiz und Beharrlichkeit“, sagte Staiger.

In der Verbandsliga werden in der kommenden Runde drei Schiedsrichter aus dem Schwarzwald Spiele leiten. Sven Pacher hat nach 25 Jahren seine Karriere auf Verbandsebene beendet. In der Oberliga liegt Jürgen Schätzle mit Platz 16 exakt im Mittelfeld. Aus dem Bezirk steigt Dennis Dickscheid in die Landesliga auf, auch das bezeichnete Staiger als erfreuliche Nachricht. Dickscheid ist ein Rückkehrer bei den Schiedsrichtern, nach einer mehrjährigen Pause hatte er im Frühjahr erneut den Neulingslehrgang absolviert. „Es ist schön zu sehen, dass du wieder dort angekommen bist, wo du aufgrund deiner Qualität auch hingehörst“, sagte Staiger. Absteiger auf Verbandsebene gibt es diese Saison nicht, neben Sven Pacher hat auch Fin Brunner (Landesliga) seine Karriere beendet.

Neben der sportlichen Entwicklung habe sich das Vorstandsteam im vergangenen Jahr intensiv mit der Zukunft der Vereinigung befasst, erklärte Staiger. Ein Schwerpunkt sei die Überarbeitung des Nachwuchskonzepts gewesen. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen näher an unseren jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sein“, sagte Staiger. Man wolle dafür sorgen, dass die Jungen sich von Anfang an als Teil einer Gemeinschaft fühlen. „Denn die Gewinnung neuer Schiedsrichter ist wichtig.  Noch wichtiger ist jedoch, dass sie langfristig bei uns bleiben.“